… in der Zwischenzeit

Hallo zurück!

Lange war hier nichts los (und das schon so kurz nach dem Anfang, ups)! Ab Ende Juli waren wir lange im Urlaub, erst ein bisschen in Belgien und dann in Frankreich. Es war unser erster richtiger Urlaub mit kleinem Kind und wir waren ein bisschen aufgeregt, wie es wohl werden würde. Wir haben vorher lange überlegt, ob wir wirklich so ein weites Ziel im Süden anpeilen sollen, uns dann aber entschieden, dass wir es einfach ausprobieren.Wir wollten erst mal losfahren, und dann schauen, wie weit wir kommen. Vielleicht muss ich dazu erzählen, dass wir einen ollen Bus haben, der zwar eigentlich echt toll ist – mit dem wir aber nur um die 85 fahren können … Ein kleines bisschen schneller (wirklich, ein ganz kleines bisschen) kann er zwar noch, aber dann wird das Motorengeräusch so ohrenbetäubend laut, dass es auf die Dauer wirklich anstrengend ist. Von nicht mehr möglicher Unterhaltung ganz zu schweigen.

Und so sind wir also in Miniabschnitten und im Schneckentempo durch die Lande getuckert. In den ersten Tagen hatten wir ein bischen Wetterpech, was für die Fahrtzeiten ganz schön war (angenehm kühl bei nicht vorhandener Klimaanlage), für die Stehzeiten aber ein bisschen schade. Unser erstes Ziel war Brügge, das wir aber nur im strömenden Regen anschauen könnten. Was wir gesehen haben, war richtig schön – aber lange haben wir nicht durchgehalten, wir waren nämlich ein bisschen zuversichtlich und haben aus irgendwelchen Gründen weder Regenhosen noch die wasserdichte Tragejacke eingepackt. Ein ganz schön komischer Einfall, Campingurlaub ohne vernünftige Klamotten. In Brügge haben wir uns dann mit einem IKEA-Regencape, das zufällig noch unbenutzt im Auto lag, und einem ebenso zufällig im Auto wiedergefundenen Regenschirm beholfen:

Behelfsregenüberwurf

Und weil es wirklich so kalt und nass war, haben wir uns eine heiße Schokolade und sündhaft teure Pralinchen gegönnt, superlecker!

Danach ging es weiter nach Frankreich, ins Loiretal. Auch dort hatten wir noch einige Tage Regen, sodass wir ziemlich schnell weiter in Richtung Atlantik gefahren sind. Hier hatten wir es dann endlich sonnig und warm, und in der folgenden Zeit war es richtig schön! Wir haben gefaulenzt, im Sand gespielt, gesurft, gelesen, mit den Wellen gekämpft oder in Meerespfützen geplanscht, Muscheln gesammelt … und ich habe die Puppe genäht! Über den Geburtstag von unserem Jungen haben wir einen Teil unserer Familie getroffen, die ebenfalls dieses Jahr in der Nähe ihren Urlaub verbracht hat – und so haben wir doch noch richtig gefeiert. Schön wars!

Komischerweise hatten wir fast ausschließlich bei schlechtem oder schlechterem Wetter einen Fotoapparat dabei – eigentlich hatten wir aber ganz, ganz viel Sonne , wirklich!

 MeerFüße

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