Puppen(MIT)macherei – das zweite Treffen

Das heutige zweite Treffen der Naturkinder/Mariengold-PuppenMITmacherei dreht sich um „Vorbereitungen“.

Bei meinem letzten/ersten Artikel zur PuppenMITmacherei war ich noch gar nicht so sicher, ob die Puppe ein August-Geburtstagsgeschenk für unseren Jungen werden soll oder doch lieber ein Weihnachtsgeschenk. Ich habe mich dann – eigentlich – für letzteres entschieden, der Geburtstag war einfach schon zu bald. Und als mir genau das auffiel, setzten wir uns hin und überlegten, wie dieser erste besondere Geburtstag von uns begangen werden sollte. Ich wurde ein bisschen sentimental. Fest stand schon, dass wir an diesem Tag weder zu Hause wären (sondern im Sommerurlaub) noch mit Familie und Freunden würden feiern können … Und als wir da so planten, merkte ich, dass ich diese Puppe ganz dringend doch machen wollte. Ich fing also eineinhalb Wochen vor unserem Urlaub mit der Materialsuche an – ganz schön knapp. Der Plan war, alle Teile zusammenzusuchen, den Körper an der Maschine zu nähen und dann alles, was ich brauchte, in ein Kistchen zu packen, um die Puppe im Urlaub fertig zu stellen.

Da ich hier im Umkreis kein Geschäft kenne, das Puppenstoffe verkauft, hielt ich mich an die Tipps von den anderen Puppenmitmacherinnen. Trikotstoff, Abbindegarn und Haarwolle bestellte ich bei wollknoll. Leider brauchten sie über eine Woche und einen Erinnerungsanruf, um mein Päckchen loszuschicken … und ich saß auf ganz schön heißen Kohlen – und vor allem gepackten Sachen.

Schließlich kam das Paket noch rechtzeitig, und auch mein superreißfestes Garn von Gütermann und das elastisch-aber-reißfeste von coats (nylbond, super Tipp! Ich weiß nicht mehr genau, wo ich es gelesen habe, aber der Tipp kam von Mariengold) lagen bereit. Füllwolle hatte ich noch im Haus, übrigens „vegane“, wie Caro/Naturmama so schön schrieb. Eigentlich finde ich echte Wolle schöner und stimmiger, aber unser Junge ist noch klein, die Puppe soll bespielt werden, und da finde ich waschtechnisch dieses Wattezeug praktischer.

Notiz an mich selbst: Ein nächstes Mal besser nicht so superkurzfristig planen!
Schwer, sich vorzustellen, dass aus einem Haufen rosa-aprikosefarbenem Stück Stoff und einem güldenen Knödel Fusselwolle eine hübsche Puppe werden kann …

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Aber ein paar Schritte weiter, sieht das hier schon ganz anders aus – dazu mehr im nächsten Post 🙂

Eine tolle Entdeckung habe ich kürzlich noch gemacht – vor Jahren habe ich über ein paar Ecken ein gut gefülltes Nähkästchen geerbt. In die Schubladen mit den Garnen habe ich aber noch nie so genau hineingeschaut, die kleinen Pappröllchen erschienen mir irgendwie zu klein für ein ganzes Nähprojekt. Durch Zufall habe ich nun bemerkt, dass auf diesen kleinen Röllchen gar kein Nähgarn ist, sondern feinstes, reines Seidenstickgarn – und so passende und schöne Farben! Perfekt für das Puppengesicht. Ich habe zwar schon Favoriten für Augen und Mund, doch ich probiere lieber an der fertigen Puppe aus, was am besten passt.

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Mein Materialkistchen ist gepackt, ergänzt um Nadeln, Schere und was man so benötigt. Die Puppenkörperteile sind ausgeschnitten und genäht – ich bin bereit für den Urlaub!

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10 Gedanken zu “Puppen(MIT)macherei – das zweite Treffen

  1. Dann wünsche ich dir gutes Vorankommen im Urlaub. Wir haben unseren Urlaub extra so gelegt, dass wir einen Tag vor dem Geburtstag des kleinen Fräuleins nach Hause kommen. Ich hatte auch überlegt mein Püppchen zum Geburtstag der Nichte Ende August zu verschenken, ob ich das hinbekomme weiß ich noch nicht, es ist zwar nur ein kleines Püppchen, aber vor dem Köpfchen und vor allem dem Gesicht habe ich ganz schönen Respekt.
    LG, Michelle

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  2. Superkurzfristiges Planen kommt mir superbekannt vor! 😉 Schön, dass Du es dann doch noch vor der Abreise geschafft hast, alles beisammen zu bekommen. Hab viel Freude am Nähen und einen schönen Urlaub!

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  3. Superkurzfristiges Planen kann total ok sein – kommt aber auf den Plan drauf an. Wenn der noch eine Materialbestellung beinhaltet, dann wirds schwer. 😉 Wollen wir hoffen, dass die Puppe in Rohform es noch in den Koffer schafft. Viel Spaß und vor allem schönen Urlaub!

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